Unsere Arbeitsweise

Aus unserer Erfahrung heraus, wissen wir, dass für eine erfolgreiche Therapie, Fachkompetenz der Grundstein ist. Vor allem aber, muss der Psychologe zuhören können. Nur so kann einfühlsam auf den Patienten eingegangen werden und auch während des Therapieprozesses begleitet werden. Aus diesem Ansatz heraus erweitern wir die Fähigkeiten und die Selbstkenntnis unserer Patienten. So können diese eigenständig eine geeignete Lösung, passend zu ihrem Lebensstil, finden. Dies erreichen wir durch folgende Herangehensweise:


Schritt 1: Die Ausgangssituation

Zuallererst wird das aktuelle Problem auf ihre Einflussfaktoren hin analysiert. Was hält die Schwierigkeiten am Laufen? Welche Probleme sind zu überwinden? Wie würde die Zukunft aussehen, falls sich nichts ändert? Und was könnte die Zukunft bringen, wenn sich etwas verändert?

Gemeinsam identifizieren wir Ihre Stärken, die Ihnen bei der Bewältigung der Situation helfen, während Sie die Schwächen lernen zu kompensieren. Diese beiden Punkte können Ihre aktuelle emotionale Intelligenz betreffen, Ihre kognitiven Fähigkeiten, Ihr soziales Netzwerk oder aktuelle Gewohnheiten. Somit bekommen sie ein klares Bild Ihrer aktuellen Situation, die wir als Ausgangspunkt des psychologischen Handlungsplanes nutzen, den wir gemeinsam erarbeiten. So können Sie Entscheidungen leichter treffen und wir Sie zu einer positiven Veränderung ihrer Lebenssituation anleiten.


Schritt 2: Erreichbare Ziele

Somit richtet sich der Behandlungsplan nach der, mit Ihnen gemeinsam erarbeiteten, Ausgangsposition, basierend auf Ihren aktuellen Fähigkeiten und Schwächen. Wir setzen gemeinsam ein erreichbares Ziel, dass wegweisend in kleine, und konkrete Etappenziele unterteilt wird. Das ist wichtig, um die Fortschritte sichtbar zu machen, und die Realisierbarkeit der Intervention zu garantieren.


Schritt 3: Mit welcher Methode werden die Ziele erreicht?

Grundlage unserer therapeutischen Arbeit ist die kognitive Verhaltenstherapie, sowie der humanistische Ansatz. Die erstgenannte Therapiemethode ist eine fundierte wissenschaftliche Herangehensweise und ermöglicht schnelle und sichtbare Ergebnisse. Der  zweite Ansatz ergänzt den ersten, denn hier wird die ganzheitliche Situation des Menschen betrachtet, und auf dessen Stärken neue Lösungsansätze aufgebaut. Um die Nachhaltigkeit der Therapie zu fördern, werden die letzten Sitzungen in zeitlich längeren Abständen sein.


Therapiedauer

Die Therapiedauer hängt generell von den Möglichkeiten des Patienten ab, dessen Ausgangssituation und des Schweregrades der Beeinträchtigungen. Die Häufigkeit der Therapiesitzungen und deren Dauer ist abhängig von der Zielsetzung, die immer konkret, und zeitlich begrenzt, definiert wird.

Orientierungswerte sind zum Beispiel bei spezifischen Phobien 15 Sitzungen, bei mittelschweren Depressionen 25 Sitzungen. Diese Werte sind allerdings Durchschnittswerte. Doch jeder Mensch ist verschieden und lebt unter anderen Umständen, daher wird die Therapiedauer, abhängig von dem persönlich erarbeiteten Behandlungsplan, generell in der 4. Sitzung mit dem Patienten besprochen. Im Durchschnitt dauert eine Sitzung 50 Minuten.

Die Dauer neuropsychologischer Behandlungsinterventionen hängt von der Schwere der Einschränkung und der vorhandenen Autonomie bei Beginn ab. Der Fortschritt ist eindeutig messbar. Zusätzlich wird dieser durch die stufenweisen Zielvereinbarungen während des Behandlungsprozesses erkennbar. Die Lebensqualität wird deutlich wahrnehmbar erhöht und es wird an Eigenständigkeit gewonnen.